Loc Start Sonderausstellung Paläontologie
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Neue Sonderausstellung im Paläontologischen Museum München:


Fossiles Afrika – Aus der Vergangenheit eines alten Kontinents“


Das Paläontologische Museum München zeigt bis 12. Mai 2013 die Sonderschau „Fossiles Afrika – Aus der Vergangenheit eines alten Kontinents“.

Von 3,5 Milliarden Jahren bis heute spannt sich der Bogen versteinerten Lebens aus Afrika, der in der neuen Sonderausstellung dargestellt wird. Das Paläontologische Museum wirft mit seinen Exponaten Licht auf besonders spannende Abschnitte in der Geschichte des Lebens: von den Anfängen mikrobiellen Lebens vor über 3 Milliarden Jahren, über die ersten Tiere, ihre Baupläne und ihre Lebensweise, bis zu den Zeitaltern der Saurier und der Säugetiere. Die frühen Vorfahren der heutigen Fauna und Flora sind dabei ebenso zu sehen wie viele ausgestorbene Organismengruppen, zum Beispiel die wundersamen Dreilapper (Trilobiten), Farnsamer oder urtümliche Saurier.

Von links nach rechts: Schädel eines Krokodils, 97 Millionen Jahre aus Marokko; Schädel eines urtümlichen Sauriers, 263 Millionen Jahre aus Südafrika; Trilobit, 400 Millionen Jahre aus Marokko

Der Kontinent Afrika hat eine lange geologische Geschichte hinter sich: er entstand in der Erdurzeit aus verschiedenen Krustensegmenten und war zeitweise selbst ein Puzzlestück inmitten größerer Superkontinente. Die Evolution des Lebens wurde und wird durch die Verschiebung der Kontinente und Änderungen des Klimas stark beeinflusst. Globale Katastrophen bedeuteten tiefe Einschnitte für die Lebewelt: sie führten zu Massenaussterben und anschließendem Wiedererblühen neuer Arten. Afrikas Fauna und Flora – an Land oder im Meer – sind zu manchen Zeiten besonders gut dokumentiert und gewähren tiefe Einblicke in bedeutende Abschnitte der Evolution und in die Entwicklung von Ökosystemen. Vielen Gruppen begegnet man in Afrikas Ablagerungen sogar zum ersten Mal: Ammoniten, Krokodile und schließlich der Mensch – um nur einige zu nennen.

Die Münchner Paläontologie blickt auf 140 Jahre eigener Forschungsarbeit in Afrika zurück und zeigt seine spektakulären Schätze in Kooperation mit den Mineralientagen München zusammen mit Leihgaben des Institut International de Paléoprimatologie et Paléontologie Humaine der Universität Poitiers (Frankreich), dem Paläontologischen Institut und Museum der Universität Zürich (Schweiz), dem Naturhistorischen Museum in Wien (Österreich) und dem Forschungsinstitut und Naturmuseum Senckenberg in Frankfurt am Main (Hessen).

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